Diese Uhr habe ich mir selbst im Jahr 1999 zusammengebaut. Beim Uhrwerk handelt es sich um ein Unitas 6498 (wirklich die alte Version mit 18.000 Halbschwingungen).

Das Uhrwerk wurde handgraviert und vergoldet… wirklich sehr schön.

Die Uhr trägt die Nummer 5 (No. 5) und ist eine von einer Reihe Uhren, die ich selbst für mich zusammengestellt habe. Das Gehäuse der Uhr ist aus Edelstahl. Das Zifferblatt ist aus 925 Sterlingsilber mit arabischen Zahlen. Die Indexe selbst sind aufgesetzt. Die Zeiger sind aus Stahl, welches thermisch gebläut worden ist.

Die Uhr hat Kleinigkeiten, die behandelt gehören:

  1. Der Aufzugsmechanismus rutscht teilweise durch, wenn man die Uhr aufzieht.
  2. Aufzugsfeder gehört getauscht, da ich sie bei der letzten Revision nicht getauscht habe.
  3. Gestört hat mich immer, dass die Uhr kein Saphirglas hat, sondern “nur” ein Mineralglas.

Wenn ich die Uhr aufmache, dann wird sie gleich einer Wartung unterzogen. Die Uhr habe ich für die Reinigung komplett zerlegt.

Die Teile, die ersetzt werden müssen, habe ich in der Zwischenzeit besorgt und werde sie entsprechend einbauen.
Wie immer starte ich mit dem Federhaus und setze die neue Aufzugfeder ein.Danach arbeite ich mich durch die Teile durch und setze das Uhrwerk zusammen.

Hier sieht man nochmals die Teile, die ersetzt wurden.

Nun widme ich mich dem Glas. Hier sieht man noch das alte gewölbte Mineralglas.

Im Vergleich das neue flache Saphirglas, welches… 
… eingesetzt wird.

Hier die Zifferblatt-Seite des Uhrwerks. Es gibt keine Stelle des Uhrwerks, welche nicht dekoriert bzw. veredelt wurde. Da ist wirklich viel Aufwand hineingesteckt worden.

Die Zeitwaage zeigt schöne Werte an. Wie üblich bessern sich die Werte nochmals nach einigen Tagen. Dann wird die Uhr final reguliert.

Ab ins Gehäuse :-)

Neue Dichtung, da die alte schon dahin ist.Der Gehäuseboden wird mit 8 Schrauben befestigt.

Hier nochmals die fertige Uhr. Jetzt kann sie weitere Jahre tick tack machen :-))

Es hat eine Zeit gegeben, wo für mich eine Uhr viele Komplikationen und Anzeigen mitbringen musste. Mittlerweile erfreuen mich schlichte Uhren, die mit zwei oder max. drei Zeigern auskommen.