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Im zweiten Teil möchte ich das stark zerkratzte Gehäuse überarbeiten. Für diese Arbeiten habe ich mir einiges an Material (div. Schleifer, div. Schleifpapier, Mattierbürsten, etc.) besorgt.IMG_5337IMG_5340

Ich beginne damit, das Gehäuse mit diversen Mattierscheiben zu schleifen, nachdem ich es gereinigt habe.IMG_5344IMG_5341

Ich arbeite mich durch die Kratzer und Dellen durch.IMG_5345 IMG_5350

Das Gehäuse hat ganz böse Kratzer, die ich nur unter Verwendung von Habras Discs final wegbekomme.IMG_1693IMG_1694

Das sieht schon mal sehr schön aus :-)IMG_1700

Auch das Gehäuse bekommt die Finalen Schliffe.IMG_5387

Nachdem ich mit den Schleifarbeiten an den Flanken fertig bin, beginne ich mit dem Polieren der Chronographen-Drücker. Ich klebe als erstes alles entsprechend ab.IMG_5356

Ich poliere die Drücker. Die sehen nach der Politur wunderschön aus.IMG_5359IMG_5358IMG_5361

Danach bearbeite ich den Boden des Gehäuses. Der ist besonders schwierig, da er aus mehreren polierten und geschliffenen Flächen besteht. Man muss aufpassen, dass man die Teile, die man schon bearbeitet hat, nicht nochmals zerkratzt oder versehentlich poliert.

Zuerst kommt die äußerste Flanke dran.IMG_5362

Danach poliere ich den Boden komplett, damit ich es in Folge mit den entsprechenden Schliffen versehen kann.IMG_5364IMG_5365

Ich spanne den Boden des Gehäuses auf den Motor und lasse es mit der niedrigsten Drehzahl laufen.IMG_5370

Ich habe mir im Vorfeld diverse kleine Schleifer gebastelt, damit die Arbeit überhaupt möglich wird.IMG_5371

Danach lässt sich die Arbeit wirklich sehen. Das sieht wieder extrem gut aus. Später folgt noch eine gründliche Reinigung mit dem Ultraschallreinigungsgerät.IMG_5376

Nach Abschluss aller Arbeiten reinige ich die Teile, damit entferne ich grob Polierreste/Polierstaub.IMG_5403

Ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden :-)IMG_5404IMG_5408 IMG_5409 IMG_5429

Sehen wir uns ein vorher nachher an. Starten wir mit dem Gehäuseboden an.

Vorher:IMG_5325

Nachher:IMG_5415

Hier noch ein das Gehäuse vorher und nachher.

Vorher:IMG_5334

Nachher:IMG_5417

Das Aufarbeiten des Gehäuses war extrem aufwendig und zeitintensiv, ganz abgesehen von allen Mitteln, die man dazu benötigt, um dieses Ergebnis zu erreichen. Der Arbeitsaufwand hat ca. 6 Stunden betragen. Das Ergebnis lohnt, und es ist sehr erfreulich, dass die meisten Macken verschwunden sind. Ich bin damit sehr zufrieden.

Das Gehäuse wartet nun darauf, eingebaut zu werden.IMG_5435

Den nächsten Teil werde ich die Revision des Uhrwerks widmen. Ich gehe davon aus, dass es sehr spannend wird, da lange Zeit kein Service gemacht wurde.