Vorgestellt wurde die GMT-Master im Jahr 1954. Sie war das Ergebnis einer Ausschreibung der Firma Pan Am. Diese wollte für ihre Piloten und Flugpersonal eine Armbanduhr, die mindestens zwei Zeitzonen gleichzeitig anzeigen kann. Rolex entwarf daraufhin eine Uhr, die eine zweite Zeitzone mit Hilfe eines vierten Zeigers darstellen konnte.

Quelle Wikipedia

Heute geht es genau um diese Schönheit mit der Referenznummer 16700. Die Lynette hat die Farben blau und rot. Auch als Pepsi bekannt. Kaliber 3175 ist aus der gleichen Familie wie zum Beispiel Kaliber 3135, welches oft in Rolex Submariner verwendet wird.

Sehen wir uns den Zustand der Uhr an, wie sie angekommen ist.

Nichts Außergewöhnliches. Leicht verschmutzt und da und dort Gebrauchsspuren.

Ich entferne das Armband.

Danach entferne ich die Lynette.

Die Lynette ist nun unten.  Man sieht eine leichte Verschmutzung.

Danach öffne ich das Gehäuse.

Gehäuseboden entfernt. Optisch sieht das Uhrwerk sehr gut aus. Ich kann auf den ersten Blick nichts feststellen.

Ich baue das Uhrwerk aus dem Gehäuse aus.

Danach entferne ich die Zeiger.  

Das Zifferblatt wird entfernt.

Das Zifferblatt wickle ich gleich in Seidenpapier und gebe es weg, damit es ja nicht beschädigt wird.  Einige  User  haben  gefragt,  ob  das  ein  Spezialpapier  ist.  Die  Antwort  ist  ja.  Es  ist  ein  unbehandeltes  Seidenpapier.

Hier nochmals die Gehäuseteile. Ich werde sie später reinigen, polieren und nochmals reinigen ;-)

Automatikmodul wird entfernt.

Das Automatikmodul zerlege ich gleich.

Die Unruh ist extra mit einem Schutzbügel gesichert. Das sind Details, die nicht selbstverständlich sind.

Unruh ist entfernt.

Anker und Ankerbrücke.

Ich beginne damit, die Teile unter dem Zifferblatt nach und nach zu entfernen.

Weiter geht es.

Die Box füllt sich nach und nach mit den Teilen.

Ich mache auf der anderen Seite des Uhrwerks weiter.

Fast durch. Sehen wir uns die Box an.

Okay… da fehlt was noch. Weiter geht es :-)

Interessant, dass die Aufzugsfeder gelb bzw. gelblich ist. War wohl die letzten 100 Jahre drin :-)) Wird sowieso ersetzt. Nun kommt alles in die Reinigungskörbe. Ich gebe diese gleich in die Reinigungsmaschine.

Nach der Reinigung starte ich wie immer mit dem Federhaus (neue Aufzugsfeder unten) und dem Automatikmodul.

Alle Automatikteile sind zusammengesetzt und bereits geölt.

Ich hantle mich durch die Teile durch und setze sie zusammen.

Um einen ersten Eindruck zu bekommen, gebe ich das Uhrwerk auf die Zeitwaage.

Nach einiger Zeit bessern sich die Werte zwar. Für meinen Geschmack ist der Abfallfehler etwas hoch. Wird nach einigen Tagen korrigiert. Die Teile unter dem Zifferblatt werden zusammengesetzt.

Ich reguliere das Uhrwerk nochmals. Setze die Zeiger auf und baue das Uhrwerk wieder in das Gehäuse ein. Das Gehäuse wurde gereinigt und leicht poliert. Die Schliffe auf dem Armband wurden wieder aufgefrischt.

Sieht wieder fantastisch aus. Die Uhr wird ihrem Besitzer viele weitere Jahre Freude bereiten.